Aktuell, Verkehr

Jungliberale empören sich ab rot-grünen Staus

Obwohl in Basel schon heute der Verkehrsfluss durch Grossprojekte behindert wird, will das Bau- und Verkehrsdepartement unter der Führung von Hans Peter Wessels nun noch künstliche Rotphasen einführen. Das Pilotprojekt hat aber gezeigt, dass solche Massnahmen kaum den gewünschten Effekt haben. Autofahrende weichen in die Nebenstrassen aus, was unweigerlich dazu führen wird, dass Quartierstrassen befahren werden. Eben diese Strassen, die Politiker derselben Couleur über Jahre zu beruhigen bemüht sind. Die Folge könnten mehr Unfälle und ein sinkendes Sicherheitsgefühl sein – paradox.

Besonders skurril wird die durch die Regierung abgesegnete Aktion gerade, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass in Basel der Klimanotstand ausgerufen wurde! Zusätzlichen Stillstand in den Verkehr zu bringen bedeutet, dass mehr Motoren von stehenden Autos unsere Umwelt belasten – grotesk.

Die Jungliberalen werden das Thema im Auge behalten. Sie werden alle Mittel die nötig sind einsetzen, um ein solch sinnloses Projekt zu verhindern. Wenn nötig streben sie ein Referendum an, denn die Basler Bevölkerung hat schon des Öfteren bewiesen, dass sie sinnlose Verkehrsprojekte in ihrer Stadt nicht goutiert.

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